Kindergarten Hand in Hand

Bei uns wird der erste Rucksack fürs Leben gepackt .....

Konzept

Wir sind ein konfessionell und politisch unabhängiger, gemeinnütziger Verein. Wir beobachten die Kinder und arbeiten situations- und Kind orientiert.   

Das Prinzip der Bildungspartnerschaft

. Wir stellen für die Kinder positive Autoritäten dar und verfolgen den 

demokratischen/partnerschaftlichen Erziehungsstil.

D.h. wir ziehen alle Personen, die aktiv am Bildungsprozess des Kindes beteiligt sind in unsere Arbeit mit ein – also auch das Kind. Partizipation äußert sich auch im Mitspracherecht bei Gruppenentscheidung, wie bei einer Kinderkonferenz. Wir machen unsere Pädagogische Arbeit transparent (Fotos, Anschlagtafeln), respektieren unterschiedliche familiäre Konstellationen, Norm- und Wertesysteme respektieren wir ebenso, wie wir uns für die Überwindung kommunikativer Barrieren Hilfsmöglichkeiten überlegen. Unterschiedliche Anlässe zum Austausch mit Eltern über die Entwicklung des Kindes werden angeboten.

 

Da jedes Kind im Umgang mit seinen Bedürfnissen eine eigene Geschichte hat, ist uns eine partnerschaftliche Arbeit mit Kindern und Eltern wichtig, um einen besseren Einblick in die Lebenswelt der Kinder und Familien zu erhalten.Das Vertrauen in die Fähigkeiten, Ressourcen und Kräfte der Kinder und damit die Überzeugung zur
Ø Mit– Verantwortung, Ø Mit– Bestimmung der Kinder                                               
bilden die Grundlage.Auf diese Weise wird das soziale Miteinander unterstützt, in denen sich Kinder gegenseitig helfen bzw. helfen lassen.
Im Mittelpunkt steht das Kind mit seinen Bedürfnissen, Wünschen und Vorstellungen, mit seinem Recht so zu sein, wie es ist.Unser Kindergarten ist für die Kinder, ein Lern- und Lebensort, ein Ort des Wohl- und „Sich geborgen Fühlens.

 

PÄDAGOGISCHE SCHWERPUNKTE und ZIELE !

Hinführen zu emotionaler Sicherheit als Grundlage für Eigenständigkeit, Erlebnisfähigkeit und menschliche Entfaltung
Förderung von Gemeinschaftsfähigkeit, Kommunikation, Toleranz und Hilfsbereitschaft
Hilfestellungen bei Konfliktverarbeitung im sozialen und persönlichen Bereich Förderung der kreativen Fähigkeiten, der Fantasie und Spielfähigkeit Erziehung zu Wahrnehmungsfähigkeit und sprachlicher VerarbeitungFörderung des Denkvermögens und den Erwerb von Kenntnissen Förderung der Willens- und EntscheidungskompetenzWir arbeiten in Gruppen, bieten jedoch einmal / Woche einen offenen Tag an, wo die Kinder entscheiden können an welchen angebotenen Aktivitäten sie teilnehmen wollen. z.B. Musikgruppe, Kreativität, Bewegung, Hauswirtsch. Tätigkeit. Wir finden es wichtig, dass die Kinder
auch Kontakt zu anderen Kindern und Erwachsenen im Haus haben.

Sprache und Kommunikation

Kinder werden in Alltagssituationen unterstützt, sprachliche Kompetenzen in ihrer Erst -bzw. Zweitsprache zu erwerben und zu differenzieren. Dabei kommt dem Dialog zwischen Erwachsenen und Kindern eine besondere Bedeutung zu, weil Interessen und Bedürfnisse der Kinder erkannt werden.

Auch Bewegung ermöglicht zahlreiche Erfahrungen, die eng mit der Weiterentwicklung sprachlicher Kompetenzen verbunden sind.

Wir gestalten *Klatschrunden* - Silben klatschen, Rätsel individuelle Gespräche, Gesprächsrunden, Tischgespräche, Individuelle Gespräche bei Tisch, Rhythmik-Einheiten- Begriffbildung …… an.

Verbale und Nonverbale Kommunikation

Körpersprache und Sprachmelodie, verdeutlichen Sprechinhalte und unterstützen das Sprachverständnis.Die Wertschätzung der Vielfalt kindlicher Ausdrucksformen trägt dazu bei, die Sprechfreude und die Motivation der Kinder zu wecken bzw. zu erhalten.

Tänze, Schattenspiele, Spiele mit Mimik und Gestik, Bild betrachtung, Collagen, Bilderbücher, Sackgeschichten, ……..

Literacy

Dieser Begriff umfasst alle Erfahrungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die Kinder im Umgang mit Buch-, Erzähl - und Schriftkultur vor dem eigentlichen Lesen - und Schreibenlernen machen.

Bücher, Buchstaben, Nameskärtchen, Bücher zur freien entnahme, gestalten von Briefe anhand von Bildern, Kataloge, Prospekte, Fotomappen, ………….

Sprache und Sprechen

Der Spracherwerb wird außerdem durch sprachliche Anregung und differenzierte Dialoge mit vertrauten Personen unterstützt.

In jeder Phase des Spracherwerbs gilt, dass das Sprachverständnis (passiver Wortschatz) umfassender ist als die eigene Sprachproduktion (aktiver Wortschatz).

Um den Spracherwerb zu fördern bieten wir: Fingerspiele, Lieder, Gedichte, Reime, Geschichten und Märchen an

Natur und Technik

Die Kinder sollen unabhängig von ihrem Geschlecht praktische Erfahrungen mit Werkzeugen und technischen Geräten sammeln können.

Beispiel 1: Die Kinder möchten im Konstruktionsbereich einen möglichst hohen Turm bauen. Sie beobachten, dass der Turm ab einer gewissen Höhe zu wackeln beginnt und instabil wird. Nach einigen Versuchen und Experimenten erkennen sie, dass ein breites Fundament ausschlaggebend für die Stabilität des Turmes ist. Sie kommen so unbewusst mit physikalischen und technischen Gesetzen in Berührung. 

Beispiel 2: Gemeinsam wird mit den Kindern ein Kuchen gebacken. Dazu ist das Rühren des Teiges mit dem Mixer notwendig. Die Kinder beobachten neugierig die Pädagogin/den Pädagogen und können es kaum erwarten bis sie an der Reihe sind. Beim (gemeinsamen) Mixen Spüren sie die Kraft des Gerätes und können beobachten, wie sich der Teig verändert. Bei diesem Beispiel lernen die Kinder die verantwortungsvolle und adäquate Handhabung eines technischen Gerätes. Gleichzeitig wird die Entdeckungsfreude und Neugier für die Technik gestärkt. Weiters merken die Kinder, dass ihr Tun eine Wirkung hat, was wiederum ihr Selbstvertrauen stärkt.

Mathematik
Durch die lustvolle Auseinandersetzung mit mathematischen Phänomenen, die in alltäglichen Situationen stattfinden, erfahren Kinder Zusammenhänge mit allen Sinnen.

Beispiel 1: Beim Kaufmannsladen werden 5 Kartoffel, 1 Laib Brot und Wurst gegen 3 Euro getauscht. Die Wurst wird vorher auf der Waage abgewogen. Die Kinder werden mit den Zahlen vertraut und nebenbei erwerben sie durch die Küchenwaage technische Kenntnisse.

Beispiel 2: Die Kinder legen ein Muster mit diversen geometrischen Formen. Sie erkennen dabei, dass auch die Tische im Gruppenraum unterschiedliche Formen haben.

Natur und Umwelt

Die Auseinandersetzung mit Natur und Umwelt fördert die Einsicht in ökologische Zusammenhänge und ermöglicht die Entwicklung eines verantwortungsvollen Umganges mit den Ressourcen der Natur. Durch Ausflüge in den Wald, Besuche im Garten oder Spaziergänge können Naturveränderungen wahrgenommen und mit den Kindern thematisiert werden.

Beispiel 1: Die Kinder säen Kürbissamen und können diese beim Wachsen beobachten. Bei einer längeren Trockenzeit gießen die Kinder die Pflanzen und lernen dadurch Verantwortung zu übernehmen. Gemeinsam wird der Kürbis geerntet und zu einer Suppe verarbeitet.

Beispiel 2: Im Freien können die Kinder je nach Jahreszeit mit Sand, Erde, Wasser, Schnee, Steinen, Gras und Matsch experimentieren. Die Kinder beobachten im Winter zum Beispiel wie sich der Schneemann durch die unterschiedliche Witterung täglich verändert. Im Sommer malen Kinder mit Pinsel und Wasser Bilder auf den warmen Beton. Sie erkennen nach kurzer Zeit, dass das Wasser durch die Sonneneinstrahlung verdunstet.


SOZIAL- EMOTIONALE ERZIEHUNG

Identität, Vertrauen und Wohlbefinden, Kooperation und Konfliktkultur

Emotionale Kompetenz und soziales Verhalten sind Grundvoraussetzungen für die Bewältigung des Lebens. Stabile und sichere Beziehungen vermitteln Kindern Geborgenheit, tragen zum kindlichen Wohlbefinden bei und fördern das Vertrauen in sich selbst und in die Umwelt. (-> Ich-Kompetenz)
Zu lernen, mit den eigenen und den Gefühlen anderer umzugehen, ist eine bedeutsame Entwicklungsaufgabe.

Das Leben in unserem Kindergarten ermöglicht es den Kindern gemeinschaftsfähig zu werden, sich zugehörig fühlen zu können, bereit und im Stande zu sein, das soziale Miteinander zu gestalten und Verantwortung zu übernehmen. Unsere Kinder entwickeln Interesse an anderen, knüpfen und pflegen Freundschaften und wirken bei Entscheidungen in der Gruppe mit. Sie lernen soziale Fähigkeiten wie Hilfsbereitschaft und Toleranz. Durch eine positive Selbstwahrnehmung lernen die Kinder das Denken, Fühlen und Handeln anderer zu verstehen und zu respektieren.

Das unterstützen wir durch:

  • Vorbildwirkung
  • verschiedene Sozialformen
  • Mitgestaltung der Kinder beim Tagesablauf
  • Verantwortung übertragen
  • Altersgemischte Gruppe
  • loben, bestärken
  • Interesse zeigen, zuhören, nachfragen
  • durch altersgerechte Aufgaben Erfolgserlebnisse ermöglichen
  • Gesprächsrunde im Morgenkreis
  • Gegenseitige Hilfestellung geben
  • Rituale
  • Bilderbücher, Geschichten, Märchen

Exemplarische Bildungsangebote

Kennenlern- und Vertrauensspiele, Emotionen Kreativ ausdrücken (Tanz, Malen), Kooperative Spiele (Brett-, Bewegungs-, Ballspiele), Bilderbücher über Identitätsfindung, gemeinschaftsfördernde Elemente einplanen (Feste) gemeinsam vorbereiten, Umgestaltung.

Das Rollenspiel beispielsweise bietet dem Kind die Möglichkeit, in andere Rollen zu schlüpfen und so zu erfahren, wer es ist und wer es gerne wäre. Unterschiedliche Motive können ausprobiert werden, Vergleiche mit anderen sind möglich, ebenso sich ihnen gegenüber abzugrenzen.

Zeigt ein Kind z. B. durch Körperhaltung dass es im Moment keinen Körperkontakt wünscht, zum Beispiel nicht kuscheln möchte, müssen die Erwachsenen dass unbedingt akzeptieren und dem Kind deutlich machen, dass sein Wunsch respektiert wird

Kinder mit Migrationshintergrund stehen hier vor einer besonders schwierigen Situation, wenn zudem noch im Kindergarten andere Abläufe und Regeln herrschen als im häuslichen Umfeld und diese womöglich auch noch negativ bewertet werden.

Daher wird jedes Kind, unabhängig von seiner Herkunft, vermittelt bekommen, dass es in seiner individuellen Art geschätzt und respektiert wird.

 

BEWEGUNG

Kinder lernen durch Bewegung.

Kompetenzen:

-         Lust an Bewegung haben

-         Körperliche Geschicklichkeit und Koordinationsvermögenausbilden

           (Grob- und Feinmotorik, Reaktion, Raumorientierung, Rhythmus, Gleichgewicht …)

-         Sich sicher und koordiniert bewegen

-         Eigene Stärken und Grenzen kennen und akzeptieren (Kraft, Ausdauer, Geschicklichkeit, …)

-        Vertrauen in die eigenen körperlichen Fähigkeiten

-        Kennen lernen der spezifischen Eigenschaften der Materialien

Dazu bieten wir folgendes an:

        Vielfältige Bewegungserfahrungen (schaukeln, rollen, drehen, klettern, hüpfen), sowie differenzierte Sinneswahrnehmungen

        Bewegungslandschaften, Bewegungsbaustellen, Indoor- Spielplatz, Rhythmikangebote, Bewegungs-, Tanz -und Singspiele

         Im Park auf Spielplätzen,…..: Wasser- und Sandbereich, Hügel und Mulden, schiefe Ebene, Fahrzeuge etc.

        Übungen zur Konzentration und Entspannung, sowie zur Raumorientierung

        Freude an Bewegung mit anderen (Tänze, Laufspiele, Partnerübungen …)

        Ballspielen oder Bewegungs- und Singspiele.

        gezielte Förderung der Grob- und Feinmotorik (Saft in ein Glas gießen, Papier mit Kinderschere schneiden, Kneten etc.)

       durch Erproben und Experimentieren schulen die Kinder ihre Wahrnehmungsfähigkeit und Kreativität, sowie ihr Koordinationsvermögen


GESUNDHEIT:

Über den Körper wird die Welt wahrgenommen. Durch eine positive Grundeinstellung zum Körper und die vorbeugenden Maßnahmen zur Gesunderhaltung lernen die Kinder Verantwortung für ihren Körper und ihr Wohlbefinden zu übernehmen.

Kompetenzen:

  •          Positive Einstellung zum eigenen Körper entwickeln
  •        Vorstellung vom eigenen Körper erfahren (Körperteile, Lage des Körpers im Raum,…)
  •          Wissen, was dem eigenen Körper gut tut
  •          Über eine konkrete Vorstellung vom eigenen Körper verfügen
  •          Balance finden zwischen Aktivität und Ruhe
  •          über den eigenen Körper selbst bestimmen (Körperkontakt, Intimsphäre wahren)
  •          für das eigene Wohlbefinden sorgen
  •          Auf Körperpflege und Hygiene achten ( Hände waschen, Nase putzen, …)
  •          Unterscheiden von Lebensmittel hinsichtlich Geschmack, Geruch, Aussehen, Konsistenz
  •          Sich ausreichend Zeit zum Essen nehmen

 Beispiele:      

  •          Die Kinder beim Mittagessen aktiv mit einbeziehen (aufdecken Essen schöpfen …)
  •          Ausreichend Zeit für genussvolles Essen einplanen
  •          Sinnesspiele (Geschmackskim, Geruchskim,Tastkim)
  •          Mahlzeiten zur Sinnesförderung nutzen
  •           individueller Wünsche und Interessen von Mädchen und Buben
  •          im Sinne der geschlechtssensiblen Pädagogik bei motorischen und sportlichen Angeboten berücksichtigen

 

DAS PRINZIP DER VIELFALLT:

Kompetenzen:

Umgang mit Unterschiedlichkeit

Respekt allem gegenüber

Werte für ein Miteinander

Werte für sich selbst

Werte der Familie

Regelverhalten

Wertfrei das Andere bemerken

Bildungsangebote:

Die unterschiedliche kuturelle Herkunft nutzen: Familien miteinbeziehen- auffordern uns ihre Traditionen näherzubringen. Bei Festen Traditionen ihren Platz lassen und auch die Vielfalt erarbeiten Regeln gemeinsam erarbeiten- auch abändern, wenn die Argumente der Kinder dies notwendig machen. Die Meinungen aller ernst nehmen und nicht bewerten.

Vorbereitende Situationen:

Gruppenübergreifend arbeiten

Spielbereiche Themen oder nach Aktualität ausstatten wie z.B.: Puppenecke ( Kleidung aus anderem Kulturkreis)

Baubereich: anderes Material zum Bauen: Stoffe, Felle,….

Bilder aus den Familien

Bilder aus anderen Ländern

Bilderbücher

Puppen, Rollenspiele, Geschichten

Liedgut,….

                         

 Ästhetik und Gestaltung

Ziele

  • Den Reichtum der eigenen Phantasie erleben
  • Spontane Ideen aufgreifen und verwirklichen
  • Die Improvisationsfähigkeit einsetzen
  • Freude am Neuen haben
  • Probleme durch Umdenken zu lösen
  • Materialkenntnisse erwerben
  • Sich ausdrücken lernen, Erfahrungen verinnerlichen

Seien es gemalte Bilder, improvisierte Tänze, erfundene Geschichten oder selbst gemachte Werkstücke. Damit sich ein Kind frei entfalten kann, benötigt es Zeit, Raum und Materialien. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, mit welcher Originalität sich Kinder auf allen möglichen  Gebieten kreativ betätigen, und somit eigene Wege zur Lösung von Alltagssituationen entdecken.

Gemeinsames Singen, Instrumentieren, Klanggeschichten erarbeiten, ein Bilderbuch vertonen lässt den Kindern freien Lauf in ihrer musikalischen Kreativität.

Erweitert wird dieses Angebot noch im tänzerischen Gestalten oder im Rollenspiel, wie dem Kreis – oder Singspiel. Hier kann das Kind in eine andere Rolle schlüpfen, mit verschiedenen Verkleidungen experimentieren, die Musikalität noch verstärken und individuell ausleben.

  •  Förderung der Spontaneität
  • bei Kindern Freude an Musik und Musikinstrumenten wecken
  • den eigenen Körper über Musik in einer besonderen Form zu erleben
  • die Gemeinschaft und den Sozialkontakt aufzubauen und zu stärken
  • Spaß am Experimentieren mit Klang und Ton


ETHIK IM KINDERGARTEN                  

Ethik ist die Frage nach dem Wert und der Würde des Menschen und befasst sich mit gerechtem und ungerechtem Handeln.

Individuelle Unterschiede in Bezug auf soziale Herkunft, Hautfarbe, Religion, Kulturen sowie geistige und körperliche Fähigkeiten, können als Basis für ein respektvolles Miteinander genutzt werden.

Die Akzeptanz der Kinder hierfür zu erreichen bedeutet:

Durch unser gemeinsames Zusammenleben innerhalb jeder Gruppe (Inklusion) erleben wir Grundwerte und individuelle Unterschiede (Diversität), erlernen Zugehörigkeit und Wertschätzung. Durch Mitbestimmung und Äußerung seiner eigenen Meinung (Partizipation und Demokratie) erlebt sich das Kind als wertvoll und wichtig und erfährt Mitverantwortung und Selbstbestimmung.

                ein gesundes Selbstbewusstsein vermitteln

                 sie in ihrem Konflikt begleiten

                Verantwortlichkeit näher bringen

                Toleranz und Rücksichtnahme entwickeln

                 Stärken und Schwächen einschätzen und annehmen

Für uns bedeutet das:

Durch unsere Vorbildwirkung bereiten wir die Kinder auf ein Leben in einer demokratischen Gesellschaft, in der verschiedenartige Meinungen vertreten werden, vor. Wir nehmen Besonderheiten, Begabungen, religiöse Zugehörigkeiten und verschiedene Kulturen an.

Jeder Mensch verdient es wertgeschätzt zu werden. Egal ob Kind oder Erwachsener, egal welche Nationalität oder Religion jemand hat oder welchen Beruf jemand ausübt, wie jemand aussieht oder sich kleidet oder wie auch immer wir uns voneinander unterscheiden!“

In unserem Kindergarten wird eine Vorurteilsbewusste Pädagogik angewendet.

 

Wir freuen uns über die Einzigartigkeit eines jeden Kindes, nehmen es in seiner Persönlichkeit und Individualität an und zeigen ihm, wie man Verantwortung für sich und andere trägt. 

Das unterstützen wir durch:

  Einüben in demokratisches Verhalten

   Mitbestimmen des Tagesprogramms

   Dekoration des Raumes

   Ausflugsziele mit den Kindern auswählen

   Freie Wahl des Spielpartners,......

    Wahrnehmung:

   Emotionen des anderes Wahrnehmen und danach handeln

   Grenzen des anderen berücksichtigen und akzeptieren

   Unterschiede der Kinder erkennen

   ein gesundes Miteinander fördern

   einander in div. Situationen helfen und Unterstützen, .....

     

Ethik spiegelt sich in all den Festen des Jahreskreises wieder und natürlichim täglichen Umgang miteinander.

Damit jedes Kind ( egal, welcher Religion es angehört), an jedem unseren Festen teilnehmen kann, gehen wir auf die 

Grundwerte der Festtage ein! Frei von jeglichem religiösen Hintergrund!


UNSERE FESTE IM JAHRESKREIS


September/ Oktober: HERBSTFEST – ( Erntedank)

wir nehmen die Veränderung der Natur bewusst wahr und freuen  uns über die Früchte und Farben , die uns der Herbst bietet.

 November: LICHTERFEST – (Martin)

Wir hören die Geschichte von Martin und erleben Intensives Teilen miteinander!

Dezember:NIKOLAUS -

Wir erleben durch Geschichten, Lieder, Rollenspiele,.... wer

Nikolaus war und was er für arme Menschen und vor allem Kinder, getan hat.

FEST DES FRIEDENS – ( Weihnachten)

Wir nehmen einander, wie wir sind und wollen ein friedliches Miteinander. Wir zeigen den Kindern auf, wie wir uns Untereinander 

Freude bereiten, uns helfen und unterstützen. Jedes Kind bastelt in den Wochen vor dem Fest eine Kleinigkeit

für ein anderes Kind, welches an dem Festtag überreicht wird!

Februar: FASCHINGSFEST-

Miteinander Spaß haben, Verkleiden, Gemeinschaftsgefühl stärken,...

März/ April: FRÜHLINGSFEST – ( Ostern)

Wir feiern das Erwachen der Natur, erleben bewusst das Wachsenvon Pflanzen und Tieren – bauen Kresse an,

färben Eier, Bewegung in der Natur, Experimentieren mit Naturfarbe, ...........

Ende Mai/Anfang Juni: FAMILIENFEST

Muttertag und Vatertag werden zusammengefasst. Es wird ein Familiengeschenk gebastelt, Lieder, Gedichte, ........erarbeitet

Ende Juni:  ABSCHLUSSFEST d. Kd. im letzten Kdg.Jahr

 

DAS LETZTE VERPFLICHTENDE KINDERGARTENJAHR                                                                                           

Ein Schwerpunkt des letzten Kindergartenjahres ist die Stärkung des Selbstbewusstseins. Die Kinder sollen ihre Fähigkeiten einschätzen und Vertrauen in ihr eigenes Tun bekommen. Sie entwickeln ihre eigenen Ideen und erfahren Hilfestellung bei der Umsetzung.

Am Anfang des letzten Kindergartenjahres erfassen wir zunächst den Entwicklungsstand der Kinder. Hierzu dienen uns genaue Beobachtungen während des Freispiels und auch bei angeleiteten Beschäftigungen. Diese Beobachtungen werden im Team besprochen und wir bieten den Kindern individuelle Förderungsangebote wie z.B.:

  • Bewegungsangebote zur psychomotorischen Förderung in einer Kleingruppe
  • Auswahl von didaktischem Spielmaterial
  • Verständnis von Menge und Zahl
  • Spiele zur Wahrnehmungsförderung
  • Angebote zur Förderung der      Feinmotorik    

Wie lernen Kinder?

Kinder lernen vor allem durch beobachten, experimentieren, nachahmen und spielen. Dies geschieht durch alle Sinne.

Sinneserfahrungen, die ein Kind aus erster Hand (direkt, nicht nur durchs Fernsehen) macht und die verarbeitet werden, helfen Nervenbahnen zwischen den Nervenzellen aufzubauen (= Verknüpfungen), welche die Reize über die Sinnesaufnehmenden Zellen ans Gehirn weitergeben.                                                                              

Je mehr Erfahrungen das Kind macht, umso mehr Verknüpfungen bilden sich und umso schneller kommt es zu einem "Aha-Effekt“.

Der Gleichgewichtssinn wirkt durch die Bewegung auf den Gehörsinn ein.   Der Gehörsinn ist ausschlaggebend für das Kurzzeitgedächtnis (hören,   abspeichern, abrufen).

Der Gleichgewichtssinn hat Einfluss auf den Sehsinn. Nur wenn das   Gleichgewicht stimmt können die Kinder in der Zeile, auf der Linie schreiben.

Nur wer rückwärts gehen kann, der kann auch rückwärts (minus) rechnen.

Die Körperwahrnehmung (Tastsinn) ist wichtig um oben, unten, links,   rechts zu unterscheiden.

Nur wer sich selbst gut spürt, kann mit Formen außerhalb seines   Körpers umgehen, kann den Raum erfahren.

Seinen Körper in Gleichgewicht zu halten bildet unter anderem die Grundlage in einer Zeile zu schreiben:

Beispiele für gezielte Förderung im letzten Kindergartenjahr:

Experimentieren   (Formen, Größen erfahren, Ausprobieren ...)

Barfuß   darüber gehen (Tastsinn, Bewegungssinn)

Linien,   Bilder legen (Farben, Formen erfahren)

Auf   den Linien vorwärts und rückwärts gehen (Rechnen!)

Farben   lernen durch Zuordnen, Farbspiele

Transportieren   der Ponpons (Bewegungssinn, Tastsinn)

Mit   Einweggummis Krafttraining machen (Bewegung)

Einweggummi   über die Füße, gehen (Tastsinn, Bewegungssinn)

Gummi   so weit es geht nach oben schieben (Körper spüren)

Gummimaschine:   Alle haken sich irgendwie bei den anderen in die Gummis bis eine   "Maschine" entsteht. Auf Kommando rauf und runter, vor und zurück   gehen (Richtungen erfahren)

Einweggummis   auf Boden verteilen, Kind mit geschlossenen Augen über den Boden führen, wenn   es einen Gummi spürt, sagt es Stopp.

Bekommt   als Belohnung einen kleinen Gummiring für den Finger. So lange bis die Finger   der Hand voll sind (Tastsinn, Füße und Finger spüren, Zahlen –5- erleben)

Unter   einem großen Haufen Wäscheklammern muss eine einzelne herausgesucht werden   (Bewegung, Kommunikation, Sortieren nach Größe)

Zwei   Kinder dürfen sich aneinander klammern (Tastsinn, Bewegung)

Fotos von den Kindern in allen möglichen Stellungen (liegend, winkend usw.) machen. Diese Bilder auf Karton aufkleben. Diese Karten bieten unzählige Spielmöglichkeiten zur Förderung der Basissinne:

Kind zieht Karte, macht die   Person auf dem Foto möglichst genau nach (Gesichtsausdruck, Körperstellung), 

Kinder raten, wen er darstellt (Bewegungssinn)

Kind ist passiv, wird von anderen Kindern nach dem Foto modelliert (Tastsinn)

Rückseite der Fotokarte mit   verschiedenen Materialien bekleben. Mit den gleichen Materialien Umhängekärtchen gestalten,

Kind darf fühlen, welche Karte zu welchem Kind gehört (Tastsinn)

Kinder tanzen, auf Signal wird ein Bild hochgehalten, alle Kinder, bis auf das Kind auf dem Foto dürfen sich hinsetzen (Bewegung, Sehen)

Alle Laufen auf ein bestimmtes Signal zu einer Karte hin (Bewegung)

Kartenstraße legen, vorsichtig darüber balancieren

Kind legt sich hin, andere Kinder schauen, wie viele Karten auf dem Kind platziert werden können (mitTesakrepp) (Tastsinn)

Variante: es werden 3 Karten gezogen und diese Kinder dürfen sich vorsichtig auf das Kind legen (Tasten, Muskeldruck

Außerdem sollten/können Tischspiele zu Bewegungsspielen umgestaltet werden.

So wird die Selbstwahrnehmung geformt.

Kind wird vom Partner an   verschiedenen Körperstellen mit Druck berührt.

Kind wird von Gruppe nach und   nach mit den Händen am Körper bedeckt

Kind wird mit Chiffontücher   bedeckt

Davon Foto machen, nachbauen   lassen (Farben, Wahrnehmung)

Zusammenarbeit mit den Eltern:

Elternarbeit im Kindergarten ist im Prinzip das Gegenstück zur Arbeit mit Kindern. Dabei werdet Ihr als Eltern in die Erziehung und in die Alltagsgestaltung in der Kindertagesstätte mit einbezogen. Ganz wichtig ist bei der Elternarbeit im Kindergarten, dass sie nicht einfach als ein einseitiger Informationsfluss vom Erzieher zu den Eltern stattfindet, sondern dass die Zusammenarbeit auf Ideen- und Meinungsaustausch basiert.

Angebote unter Beteiligung von Familien und Pädagog/innen

Ø Elternabende

Ø Elternnachmittage (Basteln, Kochen für Kinder, Geschichten vorlesen, Renovieren/Reparieren, Spielnachmittage

Ø Feste und Feiern

Ø  Mitwirkung von Eltern bei Aktivitäten, Beschäftigungen und Spielen
    Projekte unter Einbeziehung der Eltern (z.B. Besuche am Arbeitsplatz, Vorführung besonderer Fertigkeiten)

Ø Begleitung der Gruppe bei Ausflügen, Exkursionen,……

Ø Tür- und Angelgespräche

Ø Termingespräche- Entwicklungsgespräche

Ø Elternbriefe/-zeitschrift,

Ø Anschlagtafeln

Ø Buch- und Spielausstellung

Ø Auslegen von Informationsbroschüren

Ø Fotos

Ø Homepage

 

 

 

 


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